Leuchten – stimmungsvolle DesignKlassiker

Gute Beleuchtung kann Räume verwandeln. Und besondere Lampen können das entscheidende Detail sein, einen Ort in besonderem Licht erstrahlen zu lassen. Dabei ist nicht allein die Helligkeit entscheidend. Die kleinen Pilzlampen „Onfale Tavole“ aus mundgeblasenen Opalglas von Artemide, Numa TL von ClassiCon oder auch andere DesignKlassiker wie die Wagenfeld - Lampen von Tecnolumen sind eher bescheiden in ihrem Auftritt, strahlen aber mit großer Wirkung. Fatboy hat Tischlampen im Programm, die akkubetrieben sind – sie können überall stehen, ganz ohne Kabel. Die Lampen von dem deutschen Lichtdesigner Ingo Maurer setzen dagegen auf raumausfüllende Akzente. Wir liefern Ihnen nicht nur die schönsten DesignKlassiker unter den Lampen, wir beraten Sie auch bei Ihrem persönlichen Lichtkonzept – sei es für eine Messe, für eine Veranstaltung oder auch eine große Party.

Deckenleuchten

Deckenleuchten machen das Wohnen erst so richtig schön. Je nachdem, wie der Raum gestaltet ist, bekommen Deckenleuchten ihren Auftritt beigemessen – ob eher puristisch und zurückhaltend, verspielt in Form und Aussage oder cool und futuristisch: Es gibt wohl keine Form, die es unter den Deckenleuchten nicht gibt, bei diesen Lichtobjekten kennt die Experimentierfreude der Designer keiner Grenzen. Die Pirce soffitto von Artemide setzt sich aus vier einzelnen Scheiben aus Aluminium zusammen, Birdie's Nest von Ingo Maurer mit Flügeln aus Gänsefedern zieht garantiert zuerst alle Blicke gen Decke, die preisgekrönte Logico-Serie fällt auf den ersten Blick durch ihre unsymmetrische Form auf, Melissa, ebenfalls von Artemide, kommt mit einer faszinierende Leichtigkeit daher, so bunt, verspielt wie die Lampe ist, wirkt sie trotzdem seriös und erwachsen. So unterschiedlich unsere Lampen sind, sie sind alle das besondere Schmuckstück an der Decke, sie tauchen die Räume in ein warmes Licht und laden mit ihrem besonderem Blickfang in den Raum ein.

Pendelleuchten

Generationen von Designern haben sich mit Pendelleuchten beschäftigt. Die Motivation ist bis heute bei allen gleich: die Suche nach der idealen Lampe, die nicht nur funktional zur Erhellung des Raumes dienen, sondern ein unübersehbares Statement für Licht und Design darstellen soll. 1957 entwickelte der dänische Designer Poul Hennigsen mit der Pendelleuchte PH50 einen echten DesignKlassiker. PH50 fällt durch die interessante Anordnung der einzelnen, logarithmisch abgestimmten Schirme auf, die nicht nur optisch ein Hingucker sind, sondern vor allem die Funktion haben, für ein warmes, weiches, vor allem auch blendfreies Licht zu sorgen. Mit der Möglichkeit, farbigen Kunststoff für Lampenschirme zu verwenden, entwickelten sich in den folgenden Jahren ganz neue Designideen, die für uns ihre Perfektion in den offenen Leuchtkugeln aus durchgefärbtem Kunststoff von Ferruccio Laviani gefunden haben. Seine Pendellampe FL/Y von Kartell stammt zwar tatsächlich aus dem Jahr 2002, ist aber durchaus auch als liebevolle Hommage an die 60er Jahre zu verstehen. „Erfolgreich sind wir“, sagt Ingo Maurer, Deutschlands bedeutendster Lichtdesigner, „wenn wir ein Gefühl in den Menschen auslösen“. Einen echten Meilenstein hat Maurer mit Zettel'Z gesetzt, eine Lampe, die an Kreativität keine Wünsche offen lässt: Zahlreiche weiße, nur teilweise bedruckte Blättern aus Japanpapier umgeben die Lichtquelle. Maurers Idee: Die Zettel können je nach Belieben beschriften werden, damit jede Lampe durch ihren Besitzer zu einem ganz eigenen Statement wird.

Wandleuchten

Dass Licht in einem Raum nicht immer von oben kommen muss, beweisen die Wandleuchten mit ihren einzigartigen Lichteffekten. Sie können dezent im Hintergrund leuchten, ein Objekt beleuchten oder auch selbst als Blickfang dienen. Gerade bei Artemide finden wir eine Vielzahl an sehr unterschiedlichen Lichtobjekten für die Wand – von ganz puristischen Lampen wie die Talo-Serie, oder als geschwungene runde Form wie bei Pirce, als Leuchtwürfel überzeugt Edge, oder als DesignKlassiker Teti aus dem Jahr 1070 von Vico Magistretti. Schlicht im Design, aber trotzdem futuristisch in der Aussage ist AJ50 von Louis Poulsen. Arne Jacobsen hat diese Wandlampe 1960 für das SAS Royal Hotel in Copenhagen entworfen. Eine Liebeserklärung an Andy Warhol ist Canned Light von Ingo Maurer. Die Leuchte besteht aus einer Campbell's Tomato Soup-Konservendose, das Leuchtmittel ist in der Dose platziert und strahlt hell und blendfrei. Mit Canned Light an der Wand ist man auf alle Fälle immer schnell im Gespräch.

Tischleuchten

Dass die Leuchte von Carl Jacob Jucker und Wilhelm Wagenfeld bis heute als die populärste Bauhaus-Lampe gilt und als Design-Ikone gefeiert wird, hätte man sich vor einem Jahrhundert nicht vorstellen können. Sicher, auch damals waren die Menschen von dem Design, das ganz klar nach dem Bauhaus-Grundsatz „Form folgt Funktion“ entwickelt wurde, begeistert. Ihre Vermarktung scheiterte zunächst an technischen Fehlern: bei den ersten Bauhausleuchten konnte der Lampenschirm überhitzen und platzen. Auch konnte die Lampe nicht - wie ursprünglich geplant - zu einem Massenprodukt werden, da die meisten Einzelteile handgefertigt werden mussten und daher die Lampe in den Produktionskosten für viele Haushalte zu teuer war. Seit 1980 baut und vermarktet Technolumen die Bauhaus-Leuchte als DesignKlassiker. Wo sie steht, zieht die zierliche Tischleuchte bis heute sofort die Blicke auf sich. Viel plakativer präsentiert sich die Designidee des Italieners Luciano Vistosi. Mit Onfale Tavolo schuf er 1978 einen leuchtenden Pilz, der eher einer Skulptur als einer Lampe gleicht. Bei Artemide gibt es den Pilz in drei Größen. Das mundgeblasene Opalglas der Leuchte ist am Schirmrand mit transparentem Kristallglas umgeben. Steht Onfale Tavolo fest auf der Tischplatte, scheint Lucellino immer ein wenig davonfliegen zu wollen. Verspielt und leicht kommt diese Ingo-Maurer-Leuchte daher, mit Flügeln aus Gänsefedern ist sie ganz klar ein künstlerisches Statement auf dem Tisch.

Die Artemide Tizio ist so etwas wie das verkannte Genie in der Welt der Lampen. Richard Sapper war mit dieser Lampe, bei der Gewichte die Leuchtenarme im Gleichgewicht halten, seiner Zeit voraus: Als er 1972 diese Lampe entwarf, war die Verwendung von Halogenleuchtmitteln nicht die Norm. Und so strafte die Fachwelt diesen genialen, superflexiblen Leuchtkörper mit Missachtung – im Gegensatz zu den Kunden, die begeistert Tizio zum Verkaufsschlager von Artemide machten. Schon allein diese vier Beispiele zeigen uns eindrucksvoll, welches Erfolgspotential Design, Genialität und Qualität entwickeln können, wenn sie aufeinander treffen. Bei der Auswahl unserer Lampen sind wir immer wieder von solchen Designgeschichten fasziniert.

Stehleuchten

Stehleuchten können je nach Bauart ihr Licht ganz unterschiedlich im Raum verteilen. AD 30 ist eine Lampe aus dem Jahr 1900, deren Designer nicht bekannt ist. Die Leuchte, heute gebaut von Tecnolumen, ist mit dem verchromten Fuß und dem Schirm in Tulpenform ein wunderschönes Beispiel für Art Déco. Sie wirft ein warmes Licht an die Decke, beleuchtet den Raum indirekt. Nur mit einer Leuchtstoffröhre kommt der DesignKlassiker Tube Light aus, den heute ClassiCon produziert: Diese Stehlampe ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Eileen Gray mit der Reduktion auf die wesentliche Form Ende der 20er Jahre Designmaßstäbe gesetzt hat, die bis heute gelten. Wie ausgefeilt die Systeme für Stehleuchten sein können, zeigt ein anderes Beispiel, dass uns begeistert: die Echos Stehleuchte von Artemide. Diese Lampe ist eine Ausleuchtungskombination aus diffusem und direktem Licht. Dabei hat der Designer Jan van Lierde drei Lichtquellen in die Säule gelegt: Der obere Deckenfluter und die rückwärtige Leuchtstoffröhre sorgen für sehr indirekte Lichtverteilung, dazu hat Echos einen schwenkbaren Spot an der Vorderseite. Wiederum eine andere Lösung hat Michele de Lucchi Ende der 1980er Jahre bei seiner Tolomeo lettura – Stehleuchte gefunden. Sie ist mit zwei verstellbaren Armen ausgestattet, der Leuchtkopf mit kleinem Schirm ist in alle Richtungen verstellbar. Diese Stehlampe findet ihren Einsatz primär als Leselampe. Wie unterschiedlich die Lichtmittel eingesetzt werden, zeigt unsere große Auswahl an ganz besonderen Stehleuchten. Sie alle haben eines gemeinsam: Mit ihrem Spiel aus Licht und Design beanspruchen sie eine Schlüsselrolle im Raum, denn sie geben ihrer Umgebung mit ihrem Licht eine besondere Struktur und Tiefe.