Loungemöbel zwischen Ästhetik und Bequemlichkeit

Sie sind das Beste aus der Vergangenheit, sie verblüffen mit ihrem Stil in der Gegenwart und garantieren so ihren Wert in der Zukunft: DesignKlassiker sind zeitlos schön. Und gerade im Loungebereich muss das Ambiente stimmen - wo kann man besser das abgeschlossene Geschäft mit einem Champagner feiern, wo begegnet man in lockerer Atmosphäre neuen Kunden, wo werden die besten Ideen kreiert? Einer unser beliebtesten Designer im Loungebereich ist Arne Jacobsen. Seinen Schwan, hergestellt von Fritz Hansen, liefern wir jedes Jahr auf die Berlinale, sie stehen beim Sommerfest des Bundespräsidenten und auf vielen anderen Top-Veranstaltungen. Auch Jacobsens Ei ist einer unser begehrtesten Mietmöbel. Ein ganz anderes Ambiente schafft man mit DesignKlassikern wie dem Barcelona Sessel von Knoll International oder dem Satyr von ClassiCon. Eher jung und lässig laden die Fatboy-Sitzsäcke zum Relaxen auf einer hippen Party – zum Beispiel am Strand auf Sylt. Ob Sessel, Sofa, Hocker, Liegen, wir garantieren: In diesen DesignKlassiker bleiben Ihre Kunden sitzen.

Sessel

Loungesessel sind für Designer immer ein lohnenswertes Objekt. Hier können sie ihrer Kreativität in der Optik und im Anspruch freien Lauf lassen, bei diesen Möbeln können sie in Form und Design spielen, mit Farben und Materialien begeistern. Kein Wunder, dass die Loungemöbel eine wahre Fundgrube für alle Freunde von DesignKlassikern sind. Einer der beliebtesten Loungestühle unter den DesignKlassikern ist der Swan von Fritz Hansen. Er ist ein wahrer Alleskönner, kann perfekt im Loungebereich stehen, findet aber ebenso als Hingucker in Sitzlandschaften oder als Beistellstuhl in modernen Wohnzimmern seinen Platz. Designer Arne Jacobsen waren bei diesem Entwurf die runde Führung wichtig: Keine Kanten, keine Ecken hat dieser Stuhl, alle Formen scheinen beim Swan im Fluss zu sein. Auch der Barcelona Sessel von Mies van der Rohe ist legendär. 1929 für den deutschen Pavillon auf der Expo in Barcelona entworfen, ist dieser Sessel von Knoll international zu der Ikone des Designs geworden. Ein weiterer großer Name in der Designfamilie ist Marcel Breuer. Für die Idee von seinem Wassily Stuhl wurde er in den frühen 1920ern übrigens von Fahrradrahmen inspiriert. Nach seinem Erscheinen wurde der Wassily-Chair schnell zum Symbol der Bauhaus Designkultur. Der erste, der diesen Stuhl übrigens zu sehen bekam, war der Maler Wassily Kandinsky, der zufällig bei Breuer im Studio war, als der erste fertige Stuhl gebracht wurde. „What's this?“ soll er damals völlig fasziniert gefragt haben.

Uns begeistert diese schier unerschöpfliche Vielfalt an Designideen bei den Loungestühlen immer wieder ganz besonders.

Sofa

Ausruhen und Relaxen, Kommunikation und Gemeinschaft - wir lieben Sofas. Florence und Hans Knoll haben nicht nur mit herausragenden Designern zusammengearbeitet, Florence Knoll hat auch selbst bemerkenswerte Designobjekte herausgebracht. Wunderschön, weil gradlinig und reduziert auf die bekannten Formen ist nach ihrem Entwurf das zweisitzige Sofa, das sogar ihren Namen trägt: Florence Knoll. Le Corbusier hat zusammen mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand 1928 LC2 entworfen, ein kompaktes Sofa, das seinen Gast perfekt empfängt. Typisch für Le Corbusier ist das Zusammenspiel aus Chrom und Leder, dass aber auch im Design die Zeitlosigkeit dieses Bauhaus-Klassikers eindrucksvoll zeigt. Wer für das Sofa eine Stoffvariante bevorzugt, findet bei Moroso eine große Auswahl optisch auffälliger Designobjekte. Patricia Urquiola hat für Moroso ganze Sitzlandschaften entworfen, aus denen es wohl jedem Besucher schwer fallen wird, aufzustehen und sie wieder zu verlassen. Denn die Lowland-Serie mit den tiefen Sitzflächen ist Verführung pur.

Hocker

Hocker erleichtern das Leben. Als mobile Ablage, als kleine Sitzfläche, als flexibles Gestaltungsmittel im Wohn- oder Loungebereich können Hocker auch die ganz besonderen Stilelemente im Raum sein. Das junge, freche Unternehmen Fatboy stellt nicht nur geniale Sitzsäcke her, sondern hat sein Programm auch um witzige, ideenreiche Hocker erweitert. Die rechteckigen Baboesjka-Kissen lassen sich so übereinander stapeln, dass sie eine bequeme Hockerhöhe erreichen. Eine andere Variante ist, auf den Beistelltisch Tablitski ein Baboesjka – Kissen zu legen und einen unverwechselbaren Hocker zu bekommen. Ebenfalls eher frech im Design ist der Backenzahn von e15, eine Holzarbeit, die tatsächlich wie ein Backenzahn aussieht. Moroso bietet eine Hockerserie an, mit der man ganze Räume gestalten kann. Deer Element heißt die Serie von Arne Quinze, in der man einzelne Elemente zu interessanten Sitzgebilden zusammenstellen kann. Klassischer im Design sind die Hocker von ClassiCon. Banu heißt das auf klare Formen reduzierte Möbel von Eckart Muthesius mit einem Gestell aus poliertem Edelstahl und Lederbezug.

Liegen

Die Kunst des Liegens faszinierte Le Corbusier, seine berühmte Liege LC4 ist unter seinen Stahlmöbeln tatsächlich diejenige, mit dem er sich am längsten beschäftigte. Der körperfreundliche Schwung der Liegefläche stand relativ schnell fest. Das Untergestell, auf dem der bewegliche Sitz ruhen sollte, bereitete dem Designer aber mehr Kopfzerbrechen. Le Corbusier ruhte nicht, bis er die ideale Form gefunden hatte, die Form, die uns bis heute ungebrochen begeistert. Cassina produziert heute diese immer noch die unvergleichbare Liege LC4. Einen anderen Anspruch ans Liegen haben Charles & Ray Eames verwirklicht. La Chaise ist eine unbewegliches Objektmöbel. Bei dieser optisch sehr ungewöhnlichen Liege scheint die einladende Fieberglasschale zwischen einem Sessel und einer Liege zu verharren. Liebhaber der puristischen Linien hingegen sollten sich unsere Liegen von Fritz Hansen anschauen. PK80, entworfen von dem dänischen Designer Poul Kjaerjolm, ist ein besonders schönes Beispiel für die klassische Moderne. Die Liege, die ganz ohne verspielte Elemente auskommt, zeigt für uns besonders eindrucksvoll die Reduktion auf das Wesentliche.